Zu Fuß einmal quer über die Insel Madeira

Die Insel Madeira ist definitiv ein Paradies für Wanderer und hat jede Menge zu bieten.

Auf der verzweifelten Suche nach einer Mehrtageswanderung im Februar bin ich auf Madeira gestoßen. Die Insel ist das ganze Jahr über bereisbar, also perfekt zum Wandern im Februar! Allerdings ist eine Mehrtageswanderung am Stück nicht Möglich, daher habe ich mir die Inselüberquerung selbst zusammen gebastelt, es lief nicht alles glatt, aber ich bin dennoch zufrieden. Madeira ist so ein toller Ort und ich war immer wieder von der Schönheit der Natur verzaubert.

Du kannst hier einfach anklicken was dich interessiert! 🙂

  1. Die Blumeninsel Madeira
  2. Anreise auf Madeira
  3. Ausrüstung und Packliste
  4. Etappen und Unterkünfte
    1. Ankunft in Machico
    2. Etappe 1 – Die Halbinsel São Lourenço
    3. Etappe 2 – Von Machico nach Porto da Cruz
    4. Etappe 3 – Über den Pico Ruivo nach Sao Vicente
    5. Etappe 4 – Rundweg durch Tunnel zu einem Wasserfall
    6. Etappe 5 – Zu Wasserfällen, Quellen, Levadawanderungen und Bergseen
    7. Ein Tag in der Hauptstadt Funchal
  5. Unterkünfte
  6. Unsere Ausgaben
  7. Trationelles Essen 
  8. Beste Reisezeit für Madeira
  9. Probleme auf Madeira
  10. Eure Fragen, meine Antworten

1. DIE BLUMENINSEL MADEIRA

Die Blumeninsel Madeira bietet wirklich alles was man sich nur vorstellen kann: Berge, Meer, Küsten, Felsen, Wälder, Schluchten, Wasserfälle, Levadas und vieles mehr. Ich war und bin total begeistert und bin total traurig, dass ich die Insel nur 5 Tage lang bewandern konnte. Ich komme bestimmt wieder, ich muss nämlich noch die vielen Blumen sehen. Madeira heißt ja sicherlich nicht umsonst “die Blumeninsel”. Leider war davon im Februar noch nicht so viel zu sehen.

Dafür war im Februar noch nicht all zu viel los. Ich könnte mir vorstellen, dass die Insel im Frühling/Sommer vor Menschen bzw. Wanderern überläuft. Man merkt Madeira nämlich schon arg, dass sie von Touristen leben.

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2. ANREISE AUF MADEIRA

Wir sind von Frankfurt nach Funchal und von Funchal wieder zurück nach Frankfurt geflogen. Man fliegt ungefähr 4 Stunden.

Die Landung in Funchal ist übrigens gar nicht so spektakulär wie man sagt, zumindest wenn alles glatt läuft! Falls du es noch nicht wusstest: Die Landebahn in Funchal gehört zu den zehn gefährlichsten Landebahnen der Welt und die Piloten müssen hierfür extra ausgebildet werden. Zum einen, da die Landebahn direkt von Bergen umschlossen ist und zum andern ist die Bahn nur 2,5 Kilometer (zum Vergleich, die Landebahn in Frankfurt ist lang 4 Kilometer lang) ist und ins Meer endet. Bei uns lief aber alles wie am Schnürchen und daher war alles ganz normal.

Leider habe ich zu lange mit dem Buchen der Flüge gewartet, wodurch sie etwas teurer wurden als geplant. Aber das ist bei mir ja auch nichts neues – optimale Buchungen bekomme ich einfach nie hin.

Aufgrund meiner Wanderstöcke musste ich zusätzlich meinen Rucksack aufgeben. Wanderstöcke darf man nämlich nicht mit ins Handgepäck nehmen. Allgemein solltest du aber darauf achten, dass du deinen Rucksack als Handgepäck nehmen darfst, je nach Größe und Gewicht ist das ja verschieden.

Die Flüge habe ich über momondo.de gebucht und wir sind mit der Fluggesellschaft Tui geflogen. Pro Person haben wir für Hin- und Rückflug 237 Euro gezahlt.

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3. AUSRÜSTUNG UND PACKLISTE

Als Orientierung hier einmal meine Packliste! Die Dinge die vorne mit einem * gekennzeichnet sind, sind optional.

Achte darauf, dass dein Rucksack nicht mehr als 7-9 Kilo wiegt! Nimm lieber weniger als zu viel mit. Du kannst dir zur Not alles auf Madeira besorgen.

Kleidung und Ausrüstung

  • Rucksack
    Ich empfehle dir einen Rucksack mit 30-40 Liter Fassungsvermögen! Ich hatte einen 40 Liter Rucksack. Die richtige Einstellung ist das A und O, damit du das Gewicht auf den Hüften trägst und nicht auf den Schultern. Ich kann dir den Deuter Air Comfort oder den Wanderrucksack MH500 von Quechua sehr empfehlen!
  • Regenschutz für den Rucksack
    In passender Größe kaufen. Die meisten Rucksäcke haben bereits eine Regenhülle integriert. Und falls du dir einen Regenponcho besorgst, passt der Rucksack meistens auch darunter.
  • Ein paar Wanderschuhe
    Die richtigen Schuhe sind das A und O! Beim Laufen schwellen die Füße etwas an, daher ist genug Platz wichtig! Am besten lässt du dich hier ebenso beraten. WICHTIG: Unbedingt die Schuhe + Socken vorher gut einlaufen, du willst wirklich keine Blasen bekommen!
  • Funktions-Shirts
    Ich hatte zwei T-Shirt und zwei langärmliges Funktions-Shirt dabei
  • Zwei lange und kurze Hose
    Ich hatte zwei lange Sportleggings und eine kurze lockere Sporthose dabei und war damit vollkommen zufrieden. Viele Pilger empfehlen Trekkinghosen* mit Zipp-off um sie auch als kurze Hose tragen zu können. Die Entscheidung bleibt dir überlassen.
  • Eine Fleecejacke
    Morgens und Abends ist es sehr frisch!
  • Ein dünner Pullover
    Ich hatte noch einen dünnen Pullover dabei, für nach dem Wandern.
  • 2-3 Unterhosen
    Am besten du packst 2-3 Funktionsunterhosen ein. Diese trocknen schnell. Aber natürlich gehen auch stinknormale Unterhosen! Achte nur darauf, dass sie bequem sind. An die Mädels: Nimm Slipeinlagen mit, so sparst du dir Unterhosen – du weißt schon.
  • 2-3 Paar Wandersocken / Sportsocken
    Achte darauf, dass deine Socken keine Nähte haben. Sportsocken sind dafür optimal! Die beiden Schichten der Socken reiben aufeinander und nicht auf deiner Haut. Sie ersetzen also den Insidertipp zwei Socken übereinander zuziehen um Blasen zu vermeiden!
  • Ein Sport-BH
  • Ein paar FlipFlops / Badelatschen
    Nimm unbedingt ein leichtes Schuhpaar mit. Ich hatte Badelatschen dabei. Damit konnte ich duschen und nach dem Wandern draußen rumlaufen.
  • Regenponcho*
    Ich empfehle dir einen Regenponcho zu kaufen anstatt einer Regenjacke und -hose. Er ist ziemlich leicht und ein Teil nimmt weniger Platz weg als zwei. Zudem reicht dieser noch zusätzlich über den Rucksack.
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Bauchtasche
    Hier hatte ich immer meinen kleinen Geldbeute und mein Handy drinnen. Ich habe sie während des Pilgern und danach getragen (so spart man sich die Handtasche).
  • Bikini / Badehose
  • *Trinkblase für den Rucksack
  • *Bandagen
  • *Wanderstöcke
    Ich kann dir Stöcke wirklich nur empfehlen! Sie machen das Ganze wirklich etwas einfach. Aber Achtung: Wanderstöcke kannst du nicht mit ins Handgepäck nehmen und musst deinen Rucksack daher als Gepäckstück aufgeben!

Hygiene

Packe nicht zu viel ein, du bist nicht aus der Welt, es gibt überall Supermärkte.

  • Reisezahnpasta
  • Zahnbürste
  • Tube Reiseduschgel + Shampoo
  • Tube Hirschtalgcreme*
    Zum Vorbeugen gegen Blasen.
  • Packung Blasenpflaster
  • Reisekamm / -bürste
  • Tube Handwaschmittel*
    Natürlich kannst du deine Wäsche genauso gut mit Shampoo waschen.
  • Taschentücher
  • Handdesinfektionsmittel
  • Sonnencreme
  • 1 kleine Reiseapotheke (Aspirin, Schmerztabletten)
  • Frauen: Slipeinlagen
    Damit sparst du dir Unterhosen!
  • Frauen: Tampons / Binden / Menstruationstasse
  • *Rasierer
  • *Bodylotion
  • *Nagelpflegeset
  • *Verhütungsmittel

Technik 

  • Handy und Ladegerät
  • Kamera
    Wenn du gerne Fotos machst 🙂
  • *Powerbank
    Ich hatte eine Powerbank dabei, hab sie aber nicht benötigt. Tagsüber beim Wandern habe ich das Handy kaum benutzt.
  • *Stirnlampe
    Wir haben sie für die Tunnel auf jeden Fall benötigt.

Geld und Unterlagen

  • Kleiner Geldbeutel mit etwas Bargeld
  • Dein Personalausweis
  • 1 Kreditkarte
  • 1 EC-Karte
  • Unterlagen Auslandskrankenversicherung

Sonstiges

  • Tüte für Schmutzwäsche
  • Ohropax
  • *S-Haken für nasse Wäsche
  • *1 Wäscheleine
  • *Buch zum Lesen
  • 1 Reiseführer*
    Ich habe diesen Reiseführer für Madeira benutzt und kann ihn dir nur empfehlen! Alles ist wunderbar beschrieben. Damit kann eigentlich nichts schief gehen! 🙂

Wenn du eine Idee hast, was bei meiner Packliste fehlt, schreib es gerne in die Kommentaren um den anderen Lesern zu helfen! 🙂

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4. ETAPPEN UND UNTERKÜNFTE

Ich muss zugeben, ich hatte mir das zu Erst anders vorgestellt. Ich wollte eine Mehrtageswanderroute, bei der ich jeden Tag an der Haustüre starte und bis zur nächsten Unterkunft laufen kann. Das ist auf Madeira aber schlichtweg nicht möglich und auch geführte Inselüberquerungen fahren mit dem Bus. Also habe ich mich damit abgefunden und versucht, das Ganze so gut wie möglich umzustezen.

Vorab muss ich aber sagen, dass unsere Route wirklich nicht optimal war. Vieles hatte ich geplant, was vor Ort einfach anders lief oder nicht möglich war. Es ist also zu 80 % eine Inselüberquerung und zu 20 % nicht. Auch die letzte Etappe fehlt leider, diese konnten wir aus Zeitgründen nicht mehr umsetzen.

Zu einigen Wanderstartpunkten kannst du mit dem Bus fahren, zu andern nicht. Da ist man dann gezwungener Maßen auf ein Auto angewiesen. Und alle auf Madeira hatten einen Mietwagen. Nur wir nicht. Die ersten Fahrten konnten wir mit dem Bus machen, danach haben wir dann einfach ein Taxi genommen, das wird auf Dauer jedoch ziemlich teuer. Also wäre ein Mietwagen wohl doch sinnvoller. Jedoch muss man mit einem Mietwagen wieder zu seinem Ausgangspunkt zurück und kann nicht von einem Ort in den nächsten wandern, so wie wir es teilweise gemacht haben. Also irgendwie habe ich einfach noch keine optimale Lösung gefunden. Vielleicht muss man doch einfach eine andere Route wählen. Die ersten 3 Etappen klappen übrigens super! Danach wirds schwieriger.

Ankunft in Machico

Wir sind am Flughafen in Funchal angekommen (mehr dazu unter Punkt “Anreise auf Madeira). Von dort sind wir mit dem Taxi ca. 5 Minuten zu unserer ersten Unterkunft in Machico gefahren. Anscheinend fährt auch ein Shuttlebus vom Flughafen aus, allerdings haben wir diesen irgendwie nicht finden können und haben uns dann dazu entschieden die kurze Strecke mit dem Taxi zu fahren.

Machico ist ein kleiner süßer Ort nahe der Hauptstadt Funchal. Unsere Unterkunft das “Modern & Recycled Guest House” liegt ca. 2 Minuten vom Meer entfernt. Hier haben wir 2 Nächte verbracht und pro Person 40 Euro gezahlt. Wir hatten ein schönes großes Zimmer mit eigenem Bad. Dann gab es noch eine große Gemeinschaftsküche mit allem drum und dran sowie einen gemütlichen Balkon. Die Gastgeber waren total nett & wir mussten zu Beginn erst Mal jede Menge selbstgemachten Schnaps probieren. Das war mir doch direkt sehr sympatisch. Die Unterkunft findet man von außen übrigens nicht von selbst, sobald du in der Straße bist einfach kurz dort anrufen, dann kommt sofort jemand vorbei. 🙂 Restaurants und kleine Supermärkte gibt es direkt um die Ecke und auch die Bushaltestelle für den Bus der ersten Etappe liegt nur 5 Gehminuten entfernt.

Den ersten Abend haben wir somit mit einem Bierchen am Meer ausklingen lassen.

1. Etappe – Die Halbinsel São Lourenço

Im Rother Reiseführer* Wanderung 12.

Die erste Etappe ging erst Mal in die falsche Richtung zum Zipfel Madeiras, entlang der Felsenküste Sao Lourenco. Da wir zwei Nächte in Machico verbrachten, hatten wir auch nur einen kleinen Tagesrucksack dabei und nicht unser komplettes Gepäck. Von Machico kannst du ganz einfach mit dem Bus 113 nach Baia d’ Abra fahren, von hier startet die Wanderung. Der Bus kostet pro Fahrt, pro Person 1,30 Euro. Hier gehts zum Busplan.

Es ist keine wirklich lange Wanderung und der Weg ist auch kaum zu verfehlen, es gibt quasi nur einen Weg. Es geht hoch und runter mit spektakulärem Blick auf die Felsenküste und den Ozean. Ich fand die Route wunderschön und war total begeistert. Kurz vor dem kleinen Anstieg auf die Spitze der Insel gibt es eine kleine Hütte zum Einkehren, hier gibt es Getränke und ein paar Kleinigkeiten zum Snacken, sowieso eine Toilette (diese kostet 1 Euro).

Der Ausflug auf die Halbinsel lohnt sich definitiv, auch wenn sich hier einige Leute tummeln. Im Sommer wird es hier wohl ziemlich voll sein und nur so vor Touristin wimmeln. Ich kann es dennoch empfehlen. Besser hätte unsere Inselüberquerung einfach gar nicht beginnen können!

Die Wanderung dauer hin und zurück ca. 3-4 Stunden (inkl. Fotos & kleine Bierpause). Zurück nach Machico ging es dann wieder mit Bus 113.

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2. Etappe – Von Machico nach Porto da Cruz

Im Rother Reiseführer* Wanderung 14.

Die zweite Etappe startet am Canical-Tunnel und läuft nach Porto da Cruz. Zum Canical Tunnel kommst du ebenfalls mit dem Bus (53). Von unserer Unterkunft in Machico haben wir nur 40 Minuten zum Startpunkt der Wanderung gebraucht und daher beschlossen wir zu laufen. Es ging also 40 Minuten steil nach oben. 😀 Die Wanderung startet dann direkt an einer Bushaltestelle und verläuft erst Mal an einer Levada (Bewässerungskanal) entlang.

Wir sind die Wanderung mit der Wanderapp Outdooractive gelaufen, die ist dort nämlich eingespeichert. Leider bringt es nicht viel, wenn man nie auf die Route schaut. Wir sind einfach schnurstracks an der Levada entlang gelaufen und sind glatt 30 Minuten zu weit gelaufen. Es geht nämlich irgendwann hoch auf einen Berg und weg von der Levada. Daher, immer an den Reiseführer oder die Wanderapp halten! Diese Wanderroute ist nämlich nicht ausgeschildert. War aber halb so schlimm, nach 30 minütigem Rückweg waren wir wieder auf der richtigen Route Richtung Porto da Cruz.

Von der Levada geht es also hoch auf einen Berg und dann an einer Kliffküste entlang. Wunder wunderschön! Danach geht es auf einer Teerstraße ins Tal hinunter in die Ortschaft Porto da Cruz. Von oben kann man schon den bekannten Salzwasserpool sehen.

Nach insgesamt 6 Stunden sind wir endlich im Hotel angekommen. Die Route ist auf 4 Stunden angesetzt, aber durch unseren Umweg und den Startweg wurden es 6.

In Porto da Cruz haben wir im Hotel Costa Linda übernachtet. Das Hotel liegt direkt am Meer & neben dem Salzwasserpool. Pro Person pro Nacht haben wir hier 27 Euro inkl. Frühstück gezahlt.

3. Etappe – Über den Pico Ruivo nach Sao Vicente

Im Rother Reiseführer* Wanderung 33 und 35.

Etappe 3 brachte uns auf den Pico Ruivo, den höchsten Berg Madeiras. Er beträgt ca. 1800 Meter. Einfach traumhaft dort oben, über den Wolken. Viel mehr brauche ich dazu auch nicht sagen.

Der Startpunkt ist ein Parkplatz, hier muss man mit dem Auto hinfahren, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Wir sind daher mit dem Taxi nach oben gefahren – ein Mietwagen wäre hier cleverer gewesen, wenn man an der selben Stelle wieder zurückkommt.

Über den Encuemeda Pass geht es dann wieder nach unten. Am Encuemeda Pass angekommen gibt es eine Snack Bar. Von hier fährt dann der Bus 6 direkt runter nach Sao Vicente. Dieser kostet 1,30 Euro pro Person. Man kann sicherlich auch ins Tal laufen, aber wir waren sehr froh darüber im Bus zu sitzen! 😀

In Sao Vicente lag die Haltestelle direkt neben unserer Unterkunft. Hier haben wir wieder für 2 Nächte in einem privaten Gästehaus “Holidays Madeira” geschlafen. Pro Person haben wir für beide Nächte 25 Euro gezahlt.

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4. Etappe – Rundweg durch Tunnel zu einem Wasserfall

Im Rother Reiseführer* Wanderung 41 und 42.

Von der 4. Etappe war ich nicht so begeistert. Sie war im Gegensatz zu den anderen Tagen eher langweilig. Man läuft an der Levada entlang, durch einen Tunnel und gelangt danach zu einem Wasserfall. Im Anschluss daran haben wir eine zweite Wanderung gemacht, einen kleinen Rundweg durch den Wald. Zumal Start und Ende der selbe Punkt sind und wir daher noch eine Nacht in Sao Vicente verbracht haben.

Mit meinem jetzigen Wissen würde ich diese Etappe einfach überspringen und direkt zu Etappe 5 gehen. Dafür würde ich dann noch eine Etappe dran hängen und die Inselüberquerung vollenden. Versteh mich nicht falsch, auch Etappe 4 bietet viel schöne Natur – aber es war einfach nicht so besonders wie die vorherigen Tage.

Das Highlight des Tages waren die Hühner, die wir beim Wandern trafen. Sie waren total aufdringlich und haben uns fast unser Brot aus den Händen gerissen. Was dann ja schon wieder irgendwie lustig war. 🙂

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5. Etappe – Zu Wasserfällen, Quellen, Levadawanderungen, Bergseen

Im Rother Reiseführer* Wanderung 49, 50, 51, 52.

Die Routen lassen sich alle miteinander verbinden, jenachdem was man so sehen möchte. Der Ausgangspunkt ist ein Parkplatz in Rabacal, dort gelangst du nur mit einem Auto hin. Das heißt für die letzte Route haben wir uns einen Mietwagen geholt. Diesen haben wir uns von Sao Vicente geliegen und in Funchal wieder abgegeben, da wir nach dieser Wanderung in die Hauptstadt Madeiras gefahren sind. Was auch bedeutet, dass das unsere letzte Wanderung war. Start- und Endpunkt war gleich.

Vom Parkplatz aus läuft man 30 Minuten bergab zu einer Hütte (hier kannst du auch einkehren), von dort starten alle Routen. Es fährt auch ein Shuttlebus alle 20 Minuten nach unten und wieder nach oben. Dieser kostet 3 Euro pro Person. Sehr schöne Wanderungen! Allerdings auch sehr touristisch, ich will nicht wissen, wie viele Leute sich dort im Sommer tummeln.

Vom Parkplatz fuhren wir dann, wie bereits gesagt, nach Funchal. Hier haben wir für 2 Nächte im Hotel “Monte Verde” genächtigt. Hier haben wir pro Person für beide Nächte 30 Euro inkl. Frühstück gezahlt.

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Ein Tag in der Hauptstadt Madeiras, Funchal

Den letzten Tag haben wir in der Hauptsadt Funchal verbracht. Die Stadt liegt direkt am Meer. Eigentlich haben wir nicht sonderlich viel gemacht. Wir sind rumgelaufen, haben Kaffee und Bier getrunken und saßen am Meer. Und mehr wollten wir auch wirklich gar nicht machen.

Funchal hat sicherlich noch einiges zu bieten, richtige Tipps geben kann ich aber nicht!

In Funchal waren wir im Hotel “Monte Verde” für 2 Nächte. Hier haben wir pro Person für beide Nächte 30 Euro inkl. Frühstück gezahlt.

Von Funchal aus fährt ein Shuttlebus regelmäßig zum Flughafen, dieser kostet 5 Euro pro Person.

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5. UNTERKÜNFTE

Unsere Unterkünfte habe ich alle über booking.com gebucht. Wir waren in Hotels und in privaten Gästehäusern. Die ersten beiden Unterkünfte habe ich im Voraus gebucht, die letzte Unterkunft in Funchal, habe ich einen Abend vorher von Madeira aus gebucht.

In bin kein Fan davon alles im Voraus zu buchen, da es sowieso immer anders kommt als geplant. Und auch wir hatten einmal das Problem, dass eine Unterkunft in einem anderen Ort praktischer gewesen wäre – aber dann hatten wir nunmal schon eine. Im Februar ist noch nicht sonderlich viel auf der Insel los, wodurch es wohl kein Problem ist die Unterkünfte spontan einen Abend vorher zu buchen. Im Frühling/Sommer ist das sicherlich nicht ganz so einfach, da die Insel bestimmt voll mit Touristen ist, aber genau weiß ich das natürlich nicht.

Machico

In Machico waren wir für 2 Nächte im “Modern & Recycled Guest House”. Pro Person haben wir für beide Nächte 40 Euro gezahlt. Vom Flughafen fährt man ca. 5 Minuten mit dem Taxi zum Gästehaus. Von Außen ist übrigens nicht ersichtlich wo sich die Unterkunft befindet, daher einfach kurz dort anrufen, dann kommt direkt jemand vorbei.

Ich war sehr zufrieden, wir hatten ein schönes großes Zimmer & ein eigenes Bad. Zusätzlich gibt es noch eine große Gemeinschaftsküche und einen kleinen Balkon. Zu Beginn durften wir uns auch erst Mal durch die selbstgemachten Schnäpse probieren.

Die Unterkunft liegt 2 Gehminuten vom Meer entfernt und 5 Minuten von der Bushaltestelle. Supermärkte und Restaurants sind auch direkt um die Ecke.

Porto da Cruz

In Porto da Cruz haben wir 1 Nacht im “Hotel Costa Linda” geschlafen. Pro Person haben wir 27 Euro inkl. Frühstück gezahlt. Das Hotel liegt direkt am Meer und auch am bekannten Salzwasserpool. Ein kleiner Supermarkt liegt auch direkt um die Ecke.

Ich war eigentlich sehr zufrieden, unser Zimmer war mehr eine Abstellkammer, aber für 1 Nacht ausreichend und der Rest war dafür vollkommen in Ordnung. Vor unserem Zimmer gab es eine Art kleines Wohnzimmer in dem wir den Abend verbracht haben. Das Frühstück war ausreichend und sehr lecker! 🙂

Sao Vicente

In Sao Vicente haben wir wieder für 2 Nächte in einem privaten Gästehaus “Holidays Madeira” geschlafen. Pro Person haben wir für beide Nächte 25 Euro gezahlt.

Ich war nicht ganz so zufrieden mit dieser Unterkunft. Beim Buchen hatte ich nicht darauf geachtet, dass es nur ein Gemeinschaftsbad gibt. Zu diesem musste man über die Terrasse laufen, was Nachts nicht so toll war. Außerdem hat es in dem Bad fürchterlich nach Erbrochenem gerochen. Vermutlich kam das vom Abfluss. Sauber war allerdings alles. Die Bettwäsche hat nach “zu lang in der Waschmaschine” gerochen. Ich würde nicht noch mal dort hin.

Das Positive an der Unterkunft: Sie liegt nur 2 Gehminuten von der Bushaltestelle entfernt.

Funchal

In Funchal waren wir im Hotel “Monte Verde” für 2 Nächte. Hier haben wir pro Person für beide Nächte 30 Euro inkl. Frühstück gezahlt.

Im Großen und Ganzem war ich zufrieden. Das Hotel liegt allerdings ca. 20 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Aber für echte Wanderer sollte das ja kein Problem sein! 😉 Ansonsten gibt es alles um das Hotel: Supermärkte, Restaurants, Touriinfos, etc.

Ein paar Gehminuten entfernt ist auch eine Bushaltestelle an der der Shuttlebus zum Flughafen fährt. Dieser fährt aber natürlich auch direkt im Zentrum.

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6. UNSERE AUSGABEN

Zugegebenermaßen wurde unser Wanderurlaub etwas teurer als ich geplant hatte, das lag aber unter anderem an meiner unperfekten Planung. Also wie ich dir in jedem Beitrag erzähle: Es geht auch viel billiger! 😀 Bspw. durch einen Mietwagen oder dadurch, dass man den Flug früh genug bucht. Ich bin nicht sonderlich gut in sowas und rege mich dann lieber über meine Ausgaben auf.

AusgabenAusgaben GesamtAusgaben pro Person
Flüge 473 €236,50 €
Unterkünfte244 €122 €
Verpflegung (Essen gehen, Supermarkt, Bier, Getränke)ca. 260 €ca. 130 €
Taxifahrten126 €63 €
Busfahrten20,40 €10,20 €
Mietwagen45 €22,5 €
Sonstigesca. 20 €ca. 10 €
Ausgaben Gesamt1.188,40 €594,20 €

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7. TRADITIONELLES ESSEN

Ich kann dir genau zwei Sachen empfehlen: Coral (Madeira Bier) und Bolo do Caco (Fladenbrot).

Natürlich gibt es noch weitere typische Madeira Gerichte wie zum Beispiel Fisch/Fleisch mit Banane. Dazu kann ich dir aber keine genaueren Auskünfte geben, da ich soetwas ja nicht esse. Dann gibt es noch den typischen traditionellen Kuchen, den du überall kaufen kannst – den Bolo del Mel (Honigkuchen). Schmeckt auch ganz gut, mir persönlich aber viel zu süß und klebrig.

Aber zurück zum Fladenbrot. Das musst du essen! Das Fladenbrot wird aus Süßkartoffeln gemacht und ist das Beste, das ich je gegessen habe. Du bekommst es überall in den “Bäckereien” und in jedem Restaurant. Zur Vorspeise bekommt man es getoastet als Knoblauchbrot, kann es häufig aber auch mit Käse und/oder Schinken bestellen. Zugegebenermaßen gab es auch Restaurants in denen ich das Bolo d0 Caco eher enttäuschend fande, daher gehe am besten zu einem Profi wie zum Beispiel das Casa do Bolo do Caco in Funchal. Ein Fladenbrot kostet hier 2,50 Euro.

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8. BESTE REISEZEIT AUF MADEIRA

Madeira kann man das ganze Jahr über bereisen, da es dort nie wirklich kalt ist. Wir waren im Februar auf Madeira, das Wetter war perfekt zum Wandern! Es hatte jeden Tag um die 13-16 Grad und die Sonne hat gescheint. War die Sonne allerdings weg oder ist man durch den Wald gelaufen, war es plötzlich bitterkalt. In der Sonne hingegen hatte es gefühlte 30 Grad. Zwiebellock war angesagt! An den letzten beiden Tagen in Funchal hatte es um die 24 Grad mit Sonne. Herrlich sag ich dir und das im Februar! Im Sommer wird das Wetter auf Madeira dann wohl ziemlich warm sein, mir vermutlich zu warm zum Wandern. Ich denke mal die Monate März und April werden perfekt fürs Wandern auf Madeira sein.

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9. PROBLEME AUF MADEIRA

Wirkliche Probleme gab es natürlich nicht, aber ein paar ungünstige Punkte die wir wohl dem Monat Februar zu verdanken hatten.

  • Die Wäsche trocknet nicht

Dadurch, dass wir nur wenig Klamotten dabei hatten, mussten wir diese natürlich regelmäßig waschen. Im Monat Februar allerdings, ist die Luftfeuchtigkeit so ungünstig, dass die Klamotten einfach nicht richtig trocknen und die ganze Zeit klamm bleiben. Das war teilweise schon ziemlich eklig. Ich denke im Frühling/Sommer ist das kein Problem mehr. 🙂

  • Kalt und Heiß zugleich

Wie unter Punkt 8 schon erwähnt, war das Wetter perfekt zum Wandern. Jedoch wechselte es extrem zwischen heiß und kalt. Das heißt: Zwiebellock! Aber ein richtiges Problem ist das natürlich nicht.

  • Mietwagen

Eigentlich ist man schon fast auf einen Mietwagen angewiesen. Zu vielen Startpunkten kann man natürlich auch mit dem Bus oder Taxi fahren, aber teilweise wäre ein eigenes Auto einfach viel sinnvoller gewesen – das konnte ich im Vorfeld leider nicht erahnen. Ständig mit dem Taxi zu fahren ist auf Dauer nämlich leider ziemlich teuer. Allerdings muss man mit einem Mietwagen Rundwege nehmen oder zum Ausgangspunkt zurück laufen. Was irgendwie auch blöd ist. Die optimale Lösung habe ich also noch nicht gefunden.

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10. EURE FRAGEN, MEINE ANTWORTEN

  • Welche Wanderung hat dir am besten gefallen?

Die ersten 3 Routen waren definitiv meine Lieblingsrouten. Zwischen diesen drei kann ich nicht sagen welche am besten war, jede Tour war komplett anders.

  • Was für einen Rucksack hattest du und wie viel Liter beinhaltete er?

Ich hatte einen 40 Liter Rucksack und fande diesen perfekt! 🙂 Ich würde dir auch einen Rucksack zwischen 30-40 Litern empfehlen. Mein Rucksack für die Madeira Wanderung war von Quechua “Wanderrucksack MH500”. Ansonsten kann ich dir aber auch noch den Deuter Air Comfort empfehlen – dieser ist halt etwas teurer.

  • Was hast du sonst noch eingepackt?

Alles dazu findest du unter dem Punkt “Ausrüstung und Packliste”.

  • Wie bist du zu der Route gekommen?

Einfach war das nicht und daher ist meine Route zur Inselüberquerung auch alles andere als perfekt. Ich konnte im Vorfeld kaum Infos im Internet dazu finden. Also habe ich mich ein wenig an Routen der geführten Inselüberquerungen orientiert und habe alles anhand des Reiseführers geplant. Natürlich kann man von zu Hause aus nicht wissen wie es dann tatsächlich auf der Insel ist. Vor Ort hätte ich vermutlich einiges anders geplant. Im Großen und Ganzen bin ich aber mit unseren Etappen zufrieden gewesen. 🙂

  • Wie abwechslungsreich/schwierig waren die Routen?

Total abwechslungsreich! Es war alles dabei: Wälder, Wiesen, Levadawanderungen, Berge, Küsten, Meer. Viel mehr geht glaube ich nicht. 😉 Die Routen waren teilweise schon anstrengend, aber durchaus machbar. Die Wanderungen an den Levadas entlang waren dafür total gemütlich. Also ich denke, die Etappen die wir zurückgelegt haben, sind für jeden machbar! 🙂

  • Kann man die Route auch laufen, wenn man nicht so trainiert ist?

Jaaaaaa, auf jeden Fall! 🙂 Wie in der Fragen obendrüber schon beschrieben, waren die Etappen teilweise schon anstrengend, aber wir gehen ja auch Wandern und nicht Spazieren. 😛 Dennoch durchaus machbar, es handelt sich um keine Extremwanderrouten.

  • War das ein Fernwanderweg?

Nein, es war kein Fernwanderweg. Ich habe die Route selbst zusammen gestellt. Ich möchte aber ganz bald auch wieder einen Fernwanderweg laufen, irgendwelche Empfehlungen? 🙂

  • Gibt es viele Berge auf Madeira?

Naja, ja. Madeira besteht quasi nur aus Bergen. Aber es gibt auch viele entspannte Wanderungen, wenn man nicht so viel Bergsteigen möchte, zum Beispiel an der Levada (Bewässerungskanal) entlang. Außerdem kann man auch zu vielen Wanderstartpunkten mit dem Auto oder Bus hochfahren. Natürlich nicht zu allen, bei einigen muss man nach oben laufen.

  • Wie viele Kilometer seid ihr jeden Tag gewandert?

Wir sind jeden Tag um die 10-17 Kilometer gelaufen. Also gar nicht mal so viel. Geht es allerdings hoch und runter, fühlen sich 5 Kilometer auch schnell mal wie 10 Kilometer an. Ich fande unsere Kilometer pro Tag mehr als perfekt und angenehm. 🙂

  • Welche Sprache wird auf Madeira gesprochen?

Madeira gehört zu Portugal, daher wird auf Madeira portugiesisch gesprochen. Allerdings sprechen alle sehr gut englisch! 🙂

  • Kannst du die Insel zum alleine bereisen empfehlen?

Ja, ich würde schon sagen. Ich habe mich immer total sicher gefühlt und auch wenn man online googelt, liest man bzgl. Sicherheit nur gutes. Auch die Einheimischen sind alle total freundlich, hilfsbereit und sprechen recht gut Englisch, sodass man sich eigentlich immer ohne Probleme verständigen konnte. Im Frühling/Sommer wimmelt es auf der Insel sicherlich so vor Menschen und man findet in Hostels schnell Anschluss (wenn man möchte).

  • Wie teuer ist es auf Madeira?

Hmm, ich würde sagen “normal”. Jetzt kommt es natürlich darauf an, wie man “normal” definiert. 😀 Die Supermärkte sind auf jeden Fall günstiger als hier bei uns in Deutschland. Essen gehen in Restaurants ist je nach Ort etwas teurer, was wohl aber auch daran liegt, dass es eben eine touristische Insel ist. Dei Preise für unsere Unterkünfte fande ich vollkommen in Ordnung.

Es geht sicherlich sehr günstig, wenn man darauf achtet. Aber es geht sicherlich auch sehr teuer, wenn man es drauf anlegt. 😀

  • Wie viel hast du für die Woche auf Madeira ausgegeben?

Siehe Punkt “Unsere Ausgaben”. Es wurde leider teurer als geplant, was unter anderem an den teuren Taxifahrten lag. Mit einem Mietwagen wäre das ganze vermutlich günstiger gewesen.

  • Darf man wildcampen?

Ich weiß es nicht, darüber habe ich mich nicht informiert. Sorry.

  • Wie ist die Verbindung zum Flughafen?

Kommt darauf an wo du hin möchtest. Nach Machico (unser erster Ort) sind es 5 Minuten mit dem Taxi und es fährt ebenso ein Shuttlebus. Von/Nach Funchal, fährt ebenso ein Shuttlebus sowie in ein paar weitere Orte. Hier mal ein Busplan. 🙂

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4 Kommentare

  1. Jessica
    Februar 18, 2019 / 12:36 pm

    Huhu, ich bin begeistert von dem Beitrag und kann deine Punkte absolut unterstreichen. Bin gestern wieder in Hannover gelandet und bin ganz traurig weil es so schön war !
    —>Wir hatten das Glück ein Hotel gebucht zu haben mit Mietwagen ab Flughafen bis zum Rückflug mit Abgabe am Flughafen. Dafür waren wir super flexibel und unabhängig!!
    Zum Essen: Bin „Allesfresser“ in absoluten Maß an Fleisch oder Fisch und ich kann sagen Madeira ist zudem bekannt für Napfschnecken „Lapas“ diese habe ich am letzten Tag in einem niedlichen Restaurant (O Regional) in der Altstadt Funchals probiert und war absolut begeistert!!! Also wer ebenfalls gerne Dinge probiert 1A! Der Degenfisch mit Banane war ebenfalls einzigartig lecker und auch der berühmte Fleischspieß war butterzart und hochwertig.
    Zwecks wandern und Schwierigkeit!! Es ist auch für nicht Wanderprofis absolut empfehlenswert. Bin im 4. Monat schwanger und auch ich war auf den Pico Ruivo den höchsten Gipfel oder 5 Stunden an der Levada Ribeiro Frio (Forellenlevada) wandern …also das Tempo ist anpassbar und alles ist schaffbar.
    Auch schwimmen im Meer (Machico) oder im Meeresschwimmbecken (Piscina Naturlais PortoMuniz ) sind im Februar drin!!!
    Zum Thema Mietwagen: da es häufig keine Rundwanderwege auf Madeira gibt ist es mit den Mietwagen gar nicht so das Problem…man kommt häufig an seinen Anfangspunkt zurück …

    Hoffe war ok dass ich ein wenig meine Erfahrungen geteilt habe….
    Viele Grüße Jessy
    Ps. Deine Kleidungstipps von Bikini bis Winterjacke waren Goldwert.

    • Februar 18, 2019 / 12:52 pm

      Liebe Jessy,

      vielen Dank für deine Erfahrungen! 🙂 Gerade das mit dem Degenfisch oder den Napfschnecken ist sicherlich für einige interessant, das konnte ich ja “leider” nicht ausprobieren.
      Wir waren leider gar nicht Baden, auch wenn wir Badesachen dabei hatten, aber dafür war es mir meistens dann doch zu frisch.

      Ich hoffe du hattest eine wunderschöne Zeit auf Madeira! 🙂
      Liebe Grüße
      Marie
      P.s.: Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, nur das Beste für euch ❤︎

  2. Maria
    März 10, 2019 / 7:20 am

    Hey, das ist ein toller ausführlichrt Bericht, vielen Dank! Ich war vor Jahren auch mal auf Madeira wandern, allerdings hatten wir auch ein Hotel und einen Mietwagen, wahrscheinlich bietet sich das für die Insel wirklich an. Die Wanderung zu der Halbinsel ist mir auch total im Gedächtnis geblieben, die war wirklich fantastisch! Aber das Fladenbrot habe ich verpasst – keine Ahnung, wie das passieren konnte, ich liebe nämlich Süßkartoffeln…
    Liebe Grüße,Maria

    • März 12, 2019 / 5:54 am

      Hallöchen Maria,

      das nächste Mal werde ich mir definitiv auch einen Mietwagen holen, das macht schon mehr Sinn. Auch, wenn die Inselüberquerung echt super spannend war! 🙂
      Und du solltest Madeira eindeutig noch mal besuchen und das Fladenbrot essen! 😀

      Liebe Grüße
      Marie

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